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Zeittafel 1. Weltkrieg



 
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mercedes
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Joined: 30 Mar 2006
Posts: 296

PostPosted: 09.10.2006, 15:26    Post subject: Zeittafel 1. Weltkrieg Reply with quote

Das Kriegsjahr 1914




AUGUST
1. Kaiser Wilhelm II. befiehlt für den Folgetag die Mobilmachung Deutschlands. Sie wird im Laufe des Nachmittags im ganzen Reich verkündet!
2. Der 1. deutsche Mobilmachungstag. Es beginnt nun gemäß dem vorbereiteten Operationsplan der Aufmarsch der deutschen Armeen.
3. Besetzung Luxemburgs durch deutsche Truppen.
5. Kaiser Wilhelm II. erneuert - in seiner Funktion als König von Preußen - die Stiftung des "Ordenszeichen des Eisernen Kreuzes".
5.-6. Kämpfe um Lüttich mit sechs verstärkten Infanteriebrigaden unter General Emmich, Einnahme der Stadt und Teile der Forts; Generalmajor Ludendorff, der die 14.Infanteriebrigade für den gefallenen Kommandeur führte und entscheidenden Anteil am Gelingen hatte, erhält dafür den Orden Pour le Merite. Bis zum 16. dauern noch die Kämpfe an, die Armee Belgiens zieht sich dann endgültig nach Antwerpen zurück.
6. Beginn des Aufmarsches der k.u.k-Armeen gegen Russland in Galizien.
7. Durchbruch der deutschen Kreuzer "Goeben" und "Breslau" durch die Dardanellen.
7.-10. Grenzschlachten im Elsaß bei Mühlhausen, das deutsche XIV. und XV.Armeekorps der 7.Armee werfen die Franzosen wieder über die Grenze zurück.
12.-20. Einmarsch in Serbien durch österreichische Truppen, der jedoch bereits am 20. gestoppt wird. Serbische Gegenangriffe werfen die 5. und 6. k.u.k-Armee über die Drina zurück.
16. Das große Hauptquartier verlegt seinen Sitz von Berlin nach Koblenz.
19. Japan fordert in einem Ultimatum an Deutschland die Zurückziehung der deutschen Kriegsschiffe aus den asiatischen Gewässern und die Auslieferung von Kiautschou.
20.-21. Die Schlacht bei Goldap-Gumbinnen in Ostpreußen wird durch das deutsche AOK 8 aufgrund des Vorrückens der Narewarmee abgebrochen. Es folgt die Absetzung des Oberbefehlshabers Generaloberst v.Prittwitz und Gaffron und seines Generalstabschef Generalmajor Graf v.Waldersee.
Generaloberst v.Hindenburg und Generalmajor Ludendorff treten an ihre Stelle.
20. Besetzung von Brüssel durch deutsche Truppen. Generalfeldmarschall Freiherr v.d. Goltz wird erster Generalgouverneur von Belgien.
20. und 21. Die deutsche 6.Armee unter Kronprinz Rupprecht von Bayern schlägt bei Mörchingen-Saarburg in Lothringen die Franzosen, eine entscheidende Wendung des Feldzugs tritt aber dadurch nicht ein.
22. Kaiser Wilhelm II. drückt in einem Tagesbefehl seinen Dank an die Eisenbahner für die während des Aufmarsches geleistete Arbeit aus.
22.,24. und 25. Schlachten in Lothringen bei Longwy und Longuyon, die deutsche 5.Armee unter dem Kronprinzen Wilhelm schlägt die französischen Truppen. Die deutsche 4.Armee unter Herzog Albrecht von Württemberg wirft die Franzosen in der Schlacht bei Neufchateau zurück. Daraufhin setzten diese beiden Armeen den Vormarsch gegen die Maas unterhalb Verduns fort.
22. und 23. Doppelschlacht bei Namur und Mons; die deutsche 1., 2. und 3.Armee bleiben siegreich, ein vernichtender Schlag gelingt jedoch wieder nicht.
23. Eintritt des Kriegszustandes mit Japan.
23.-31. Schlacht bei Tannenberg in Ostpreußen, die deutsche 8.Armee schlägt nach einem schwierigen und gewagten Aufmarsch die 2. russische Narewarmee vernichtend, obwohl sie von der 1. russischen Njemenarmee im Rücken bedroht wird. Über 90000 Gefangene werden gemacht, 3 1/2 russische Korps werden zertrümmert. Die Namen Hindenburg und Ludendorff werden in Deutschland zum Mythos.
25. Der Chef des deutschen Generalstabs, Generaloberst v.Moltke, gibt des folgenschweren Befehl zum Abtransport des XI.Armeekorps und des Gardereservekorps, die nach dem Fall der Festung Namur frei geworden waren, nach dem Osten.
26. Die deutsche 1.Armee unter Generaloberst v.Kluck schlägt die Engländer bei Le Cateau.
26. Kapitulation der deutschen Kolonie Togo, sie wird von Franzosen und Engländern besetzt.
26.-11.9. Schlachten bei Lemberg und Rawaruska in Galizien. Trotz Anfangserfolgen der k.u.k-Truppen gewinnen die Russen schließlich die Oberhand und werfen die Österreicher zurück, die große Verluste erleiden.
27. "Verfolgungsbefehl" der OHL an die deutschen Armeen.
27. Erbitterte Kämpfe mit der Zivilbevölkerung, in Löwen, die die deutschen Truppen aus dem Hinterhalt überfallen und ihnen Verluste an Toten und Verwundeten beifügen. Einige Einwohner werden nach einem Standgericht erschossen. Von der Entente-Presse wird der ganze Vorgang so dargestellt, als ob sich deutsche Truppen gegenseitig beschossen hätten und anschließend unschuldige Bürger hingerichtet worden wären. Untersuchungen, auch gerichtliche in der Nachkriegszeit, ergeben zweifelsfrei, daß die Darstellungen der unter dem Kommando von General v.Boen stehenden Truppen des IX.Reservekorps sowie der Landsturm- und Generalgouvernements-Truppen wahrheitsgemäß waren.
29.-30. Überraschender französischer Gegenangriff bei St.Quentin, die deutsche 2.Armee unter Generaloberst v.Bülow verwandelt jedoch die zuerst kritische Situation in einen Sieg. Anschließend Abschwenken der 1.Armee nach Süden gegen die Oise, um dem zurückgehenden Feind in die Flanke zu fallen. Die deutsche OHL erklärt sich mit diesem entscheidenden Marschrichtungswechsel einverstanden.
30. Verlegung des großen Hauptquartiers von Koblenz nach Luxemburg.
SEPTEMBER
2. Befehl der OHL an die 1. und 2.Armee, die Franzosen von nun an in südöstlicher Richtung von Paris abzudrängen.
5.-9. Schlacht an der Marne und am Ourcq. Das zur Flankendeckung gegen Paris eingesetzte rechte Flügelkorps der 1.Armee, das IV.Reservekorps unter General v.Gronau, wird am 5. bei Meaux in einen schweren Kampf mit aus Paris hervorbrechenden französischen Truppen verwickelt. Am 6. entbrennt die Schlacht auf der ganzen Front der 1., 2. und 3. deutschen Armee. Die 1.Armee verstärkt sofort ihren rechten Flügel, indem sie Truppen, zuerst das II.Armeekorps, von ihrem linken abzieht und in Eilmärschen bei glühender Hitze an die bedrohte Stelle schickt. In den nun folgenden Tagen wogt die Schlacht hin und her, schließlich neigt sich die Waage zu Gunsten der deutschen Truppen, die vor allem am rechten Flügel die Franzosen zum Zurückweichen bringen.
Da kommt am 9. der Befehl zum Rückzug! Durch das Abziehen der Truppen vom linken Flügel der 1.Armee entstand dort eine gefährliche Lücke zum rechten Flügel der 2., die nur mit schwachen Truppen gesichert werden konnte. Als die Engländer und ein Teil der Franzosen dort nachdrängen wollten, es geschah sehr vorsichtig, bog die 2.Armee zwar ihren rechten Flügel herum, zog aber gleichzeitig die dortigen Reserven zum Schutz gegen einen möglichen Durchbruch der Mitte ab. Östlich der 2. kämpfte die 3.Armee unter Generaloberst v.Hausen. Diese hatte eine Lücke in der feindlichen Front gefunden, konnte aber, weil sie relativ schwach an Truppen war, dieses Chance nicht nutzen. Hilfe zum Durchbruch kam keine. Der rechte Teil der 3.Armee erkämpfte am 9. mit dem linken der 2., dem Gardekorps, bei Fere Champenoise noch einen vollen Sieg, allein es nützte nichts, der Befehl zum Rückzug traf auch hier ein.
7. Deutsche Truppen nehmen die französische Festung Maubeuge ein.
9.-16. Erneute Angriffe der Österreicher in Serbien scheitern zunächst unter großen Verlusten, die Kämpfe dauern jedoch an.
9.-15. Schlacht an den Masurischen Seen in Ostpreußen. Die Russen werden ein zweites Mal von der 8.Armee, die nun durch die zwei im Westen abgezogenen Korps verstärkt ist, geschlagen. Wieder ca. 45000 Gefangene, ein Erfolg wie bei Tannenberg war jedoch nicht möglich, da die Njemenarmee geschickt auswich.
10.-15. Rückzug des rechten deutschen Heeresflügels; Stabilisierung der Front, nachdem Truppen der 6. und 7.Armee aus dem Elsaß und aus Lothringen, das VII. Reservekorps (nach dem Fall der Festung Maubeuge) und das IX. Reservekorps aus Schleswig-Holstein zur Verstärkung eingetroffen waren.
Beginn der Verlängerung des rechten Heeresflügels, der "Wettlauf" um die Flanke setzt an!
14. Der Kriegsminister General v.Falkenhayn wird nach der Erkrankung und der anschließenden Ablösung von Generaloberst v.Moltke neuer Chef des Generalstabs.
16. Beginn der Belagerung Antwerpens durch die Armeegruppe des Generals Beseler.
21. Die deutsche Kolonie Neu-Guinea wird von australischen Truppen besetzt.
21.-25. Das V.Armeekorps sowie das III.bayerische Armeekorps erstürmen südwestlich von Metz die Cotes Lorraines und das Fort Camps des Romains. Die Maasübergänge bei St.Mihiel werden besetzt.
23.-27. Die an den rechten Flügel verlegte 6.Armee kann in der Schlacht an der Somme trotz des größten Einsatzes keinen entscheidenden Vorteil erzwingen, die dortige Front erstarrt.
28. Beginn des Feldzugs in Südpolen zur Entlastung der Österreicher mit der neuen 9.Armee unter Generaloberst Hindenburg und der rechts von ihr aufmarschierten 1.k.u.k-Armee. Die Stoßrichtung geht über die Weichsel in Richtung auf Iwangorod. Schwache russische Kräfte werden zuerst zurückgedrängt.
OKTOBER
2.-10. Schlacht bei Arras. Die feindlichen Armeen verlängern mit größten Anstrengungen immer wieder ihre Flügel, das Ringen um die Flanke geht weiter. Ein entscheidender Erfolg ist trotz schwerster Kämpfe keiner Seite beschieden. Der größte Teil der deutschen Heereskavallerie ist mittlerweile auf dem rechten Flügel unter General v.d.Marwitz versammelt.
6. Übergang der 9.Armee über die Weichsel. Russische Truppen tauchen in der linke Flanke der Deutschen auf. Daraufhin Eindrehen nach Norden in Richtung auf Warschau, die 1.k.u.k.-Armee deckt die Weichsellinie südlich Iwangorod.
9.-27. Bei einem gefallenen russischen Offizier wird am 9. der Angriffplan der Russen gefunden. Die ganze Gefahr, in der die 9.Armee schwebt, wird jetzt deutlich. Vier russische Armeen stehen gegenüber. Der linke deutsche Flügel daraufhin wird weiter zurückgebogen. In der Nacht vom 18. auf den 19. brechen die Russen gegen die Österreicher vor und schlagen sie trotz deren starken Stellungen an dem San, der Hochwasser führt. Die deutsche rechte Flanke ist dadurch entblößt. Ein Gegenstoß des k.u.k.-Heeres mißlingt in der Schlacht bei Iwangorod vom 22.-26., und die Gefahr für die 9.Armee wird immer größer. Am 27. wird der Rückzug befohlen.
9. Einnahme von Antwerpen. Die dortigen Truppen unter General von Beseler werden zu anderweitiger Verwendung frei. Teile des belgischen und englischen Heeres können entlang der Küste entkommen.
9. Meldung des General v.Wrisberg an den Kriegsminister, daß sechs neue Reservekorps sowie eine neue bayerische Reservedivision in der Heimat marschbereit seien. Die Korps waren zu einem großen Teil aus schnell ausgebildeten Mannschaften und größtenteils schon älteren, pensionierten Offizieren zusammengesetzt. An Motivation fehlte es absolut nicht, aber an Erfahrung! Von diesen wurde ein Korps nach dem Osten, ein weiteres nach Lothringen gesendet. Vier dieser Korps wurden mit dem III.Reservekorps des Generals von Beseler zu einer neuen 4.Armee unter Herzog Albrecht von Württemberg vereinigt, die in Flandern, am äußersten rechten Flügel des deutschen Heeres und schon am Meer angelehnt, die Entscheidung bringen sollte.
17. Beginn des Vormarsches der 4.Armee in Flandern aus dem Raume westlich Gent.
20.-3.11. Schlacht in Flandern. Unter den größten Verlusten versuchen die jungen Truppen der 4.Armee in einem letzten großen Versuch, die Entscheidung zu erzwingen. Englische und belgische Truppen leisten erbitterten Widerstand, die Kämpfe um Langemark, Poelcapelle und bei Steenstrate gehören mit zu den blutigsten des Krieges. Der erhoffte Durchbruch ist nicht möglich, trotzdem die deutschen an einigen Stellen doch Raum gewinnen. Schließlich öffnen die Belgier in der Nach vom 29. zum 30. die Schleusen von Nieuport und überschwemmen große Teile des Geländes. Die Front erstarrt schließlich auch hier.
29. Eintritt der Türkei auf der Seite Deutschlands in den Krieg.
30.-3.11. Angriff auf Ypern und in Richtung Kemmel-Berg durch die Angriffsgruppe des Generals v.Fabeck zur Entlastung der 4.Armee. Auch hier sind nur örtliche Erfolge beschieden, die Entscheidung fällt durch diese Kämpfe nicht. Ypern wird zwar von den deutschen Truppen umklammert, aber nicht eingenommen.
NOVEMBER
1. Die Türkei verkündet den "heiligen Krieg".
2. Die russische Verfolgung der sich zurückziehenden 9.Armee erlahmt vor der schlesischen Grenze, die Bewegung kommt zum Stillstand.
2. England erklärt die ganze Nordsee als Kriegsgebiet. Es beginnt die Hungerblockade Deutschlands.
4. Der ab dem 1. zum Oberbefehlshaber Osternannte Generaloberst v.Hindenburg verlegt nun sein Hauptquartier nach Posen.
4. In Deutsch-Ostafrika schlägt Oberstleutnant v.Lettow-Vorbeck mit deinen Truppen die Engländer bei Tanga.
7. Die Japaner erobern die deutsche Kolonie Kiautschou.
10.-18. Letzte Angriffe auf Ypern. Zwar können nochmals örtliche Erfolge erzielt werden, dann aber ist die Angriffskraft erschöpft.
11. Beginn des Feldzugs in Nordpolen, um dem durch Polen gegen Schlesien westwärts vordringenden Russen in die rechte Flanke zu fallen. Mobilmachung aller nur verfügbaren deutschen Festungs- und Ersatzformationen, teilweise unter zur Täuschung gewählten Einheitsbezeichnungen (Korps Posen, Korps Zastrow, Korps Dickhuth, Korps Breslau, usw.). Letztere sollten die etwa 100 km breite Lücke längs der Grenze Posens und Schlesiens zwischen der 9.Armee und den Österreichern schützen, sich aber später dem allgemeinen Angriff anschließen. Zwischen Thorn und Gnesen war die 9.Armee inzwischen aufmarschiert, der linke Flügel ging längs der Weichsel vor.
12.-16. Zuerst wird das russische V.Korps geworfen, daß einzeln angetroffen wird, anschließend in der Schlacht bei Kutno der gesamte rechte russische Heeresflügel vernichtet, die Trümmer fluten auf Lodz zurück.
17.-21. Die Russen halten Lodz, werden aber von drei Seiten bedrängt. Nur nach Süden war ein Rückzug noch möglich. Die deutschen Truppen versuchten, den Ring zu schließen. Da schlug plötzlich die Lage um. Bei Lowitsch hatte das I.Reservekorps gegen russische Verstärkungen einen schweren Stand. Auch der rechte deutsche Flügel wurde plötzlich von neuen feindlichen Truppen bedrängt. Statt selber zu umfassen, wurde er jetzt selbst umklammert und von der Armee abgeschnitten. Hier führte General v.Scheffer-Boyadel den Befehl, nicht nur über sein XXV.Reservekorps, sondern über alle deutschen Truppen, die versammelt waren. Dazu gehörte die 3.Garde-Infanteriedivision unter General Litzmann, die versprengte 72.Infanteriebrigade sowie das I.Kavalleriekorps unter General Freiherr v.Richthofen. Sie alle schwebten nun in höchster Gefahr. Am 21. abends wird die Situation dramatisch.
22. Am 22. befiehlt General v.Scheffer-Boyadel seinen Truppen den Durchbruch bei Brzeziny in Richtung Osten, der in der Nacht zum 23. angetreten wird. Etwa 2000 Verwundete, aber auch 10000 Gefangene werden bei klirrender Kälte (minus 20 Grad) mitgeführt.

23. und 24. Unter unsäglichen Strapazen und permanenten Kämpfen wird der Marsch durchgeführt. Endlich, am Nachmittag des 24., ist die Truppe bei Brzeziny versammelt, der Durchbruch ist geglückt. Alle Verwundeten wurden zurückgebracht, kein Geschütz ging verloren, und 16000 Gefangene wurden abgeliefert. Die Gefahr war für die 9.Armee aber noch nicht vorbei. Allerdings trafen nun auch hier Verstärkungen aus dem Westen ein.
25.-4.12. Trotz des Einsatzes neuer Truppen kam die Offensive nicht mehr richtig in Schwung. Es gelang zwar, die Russem von Lodz zurück zu werfen, nicht aber den rechten russischen Flügel einzudrücken und über die Weichsel zu drängen. Die Kräfte der Deutschen waren erschöpft.
27. Generaloberst v.Hindenburg wird nach seinen Siegen im Osten vom Kaiser zum Generalfeldmarschall ernannt.
DEZEMBER
3. Österreichische Truppen erobern Belgrad, werden aber durch serbische Gegenstöße wieder hinausgedrängt und erleiden schließlich eine schwere Niederlage.
5.-17. Nach letzten örtlichen Käpfen, vor allem bei Arras, erstarren die Fronten im Stellungskrieg.
8. Das deutsche Kreuzergeschwader unter Admiral Graf Spee erliegt bei den Falklandinseln überlegen englischen Seestreitkräften, nachdem es am 1.11. bei Coronel einen britischen Kreuzerverband besiegte.
25. In den Vogesen im südlichen Elsaß erobern französische Truppen den strategisch wichtigen Berg "Hartmannsweilerkopf".


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Das Kriegsjahr 1915



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1.Halbjahr



JANUAR
6. Nach schweren Rückschlägen an der Karpathenfront schlägt der österreichische Generalstabschef Conrad v.Hötzendorf einen gemeinsam mit deutschen Truppen durchzuführenden Angriff zur Entlastung vor.
8. Bei der deutschen OHL wird in mehreren Besprechungen die Lage an der Westfront erörtert.
11. Die deutsche "Südarmee" unter General v.Linsingen wird zur Unterstützung der Österreicher in den Karpathen aufgestellt.
12.-14. Ein örtlich begrenzter Angriff durch das III.Armeekorps unter dem General v.Lochow an der Westfront bringt die deutschen Truppen wieder bis dicht vor Soissons, wo sich nur noch in den Vorstädten der Feind nördlich der Aisne halten kann.
15.-4.2. Ein türkisches Expeditionskorps von 16000 Mann, bei dessen Führung sich der deutsche Oberstleutnant Freiherr v.Kreß befindet, durchquert die Wüste Sinai und gelangt bis an den Suezkanal. Der Übergang mißlingt jedoch und englische Verstärkungen lassen die Truppen am 4.2. den Rückzug antreten.
18.-19. In Deutsch-Ostafrika schlägt Oberst v.Lettow-Vorbeck mit seinen Truppen die Engländer bei Jassini.
19.-22. Deutsche Truppen erobern in den Vogesen den "Hartmannsweilerkopf".
20. Nach mehreren Lagebesprechungen entscheidet sich der Oberbefehlshaber Ost Generaloberst v.Hindenburg für einen weiteren Angriff in Ostpreußen. Hier hatte die schwache deutsche 8.Armee, die während der Feldzüge in Polen 1914 dort zurückgelassen worden war, die starken russischen Verbände nicht aufhalten können und war zurückgedrängt worden.
22. In den Karpathen treten die deutsche Südarmee und starke österreichische Kräfte zu einer Offensive an, um die bedrohte Front zu entlasten. In den tief verschneiten Bergen und Wäldern gelang es nur mit Mühe, vorwärts zu kommen. Zwar wurden die Bergkämme erobert, es gelang jedoch nicht, in die galizische Ebene hinabzusteigen.
24. Unentschiedenes Seegefecht zwischen englischen und deutschen Marineeinheiten bei der Doggerbank.
25. Aus der Heimat rollen drei neu aufgestellte Reservekorps nach Osten. Außerdem erhält der Oberbefehlshaber Ost noch das aktive XXI.Armeekorps überwiesen. Gleichzeitig wird ein neues Armeeoberkommando 10 unter dem von einer schweren Krankheit wieder genesenen Generaloberst v.Eichhorn aufgestellt, das den Hauptschlag gegen die Russen leiten soll.
25.-26. Das XII. (sächsische) Armeekorps unter General d'Elsa wirft in einem örtlich begrenzten Angriff an der Westfront bei Craonne (nahe Reims) die Franzosen von den Höhen des Chemin des Dames.
31. Bei einem Teilangriff zur Vorbereitung der Schlacht in Ostpreußen wird erstmals im Osten durch deutsche Truppen bei Bolymow (südwestlich Warschau) Gas eingesetzt.
31. Lebensmittelrationierung in Deutschland: Einführung von Brotmarken.
FEBRUAR
6. Der Oberbefehlshaber Ost verlegt sein Hauptquartier von Posen nach Insterburg.
7.-22. In der Winterschlacht in den Masuren wird die 10.russische Armee durch Teile der 8. sowie der neuen 10.deutschen Armee trotz härtester Witterungsbedingungen geschlagen. Der Überraschungseffekt ist auf Seiten der Deutschen, die Russen hatten zu dieser Jahreszeit nicht mit einem Angriff gerechnet. Dabei zeichnet sich ganz besonders das verstärkte XXXX.Reservekorps am rechten Flügel unter dem schon durch den Durchbruch von Brzeziny bekannt gewordenen General Litzmann aus. Am 22. wird die russische Armee endgültig vernichtet. Alleine im Augustower Wald ergeben sich ca. 30000 Russen, im Ganzen werden etwa 110 000 Gefangene gemacht. Ostpreußen ist endgültig vom Feind befreit. Die Kämpfe gehen aber örtlich noch bis Anfang April weiter, dann wird die Front hier auf Abwehr eingestellt.
12.-24. Deutsche Truppen erobern in den Vogesen beiderseits der Stadt Münster nach heftigen Kämpfen wichtige strategische Bergstellungen. Die französische Nachschubstraße über den Col de la Schlucht liegt nun unter Artilleriefeuer.
15. Der ins Stocken geratene Angriff in den Karpathen kommt trotz Eintreffens von Verstärkungen nicht mehr in Schwung. Die Kämpfe ziehen sich bis Anfang April hin. Das "Korps Bothmer" unter dem bayerischen Generaloberst Graf v.Bothmer trägt teilweise die Hauptlast des Kampfes im Hochgebirge. Eine wahres militärisches Glanzstück war die Erstürmung des Zwinin, einer Kuppe, die - ca. 1000 m hoch - von den Russen hartnäckig verteidigt wurde und die Vormarschstraße entscheidend sperrte.
16.-20.3. Winterschlacht in der Champagne. Die französischen Durchbruchsversuche scheitert trotz stärkstem Artilleriefeuer auf die deutschen Stellungen, am 20.März stellen die Franzosen die Angriffe erfolglos ein.
18. Beginn des U-Boot-Krieges.
19.-25. Englische und französische Kriegsschiffe beschießen die Dardanellen, anschließend werden die ersten türkischen Forts genommen. Deren Hauptwiderstandslinie bei Tschanak Kale hält jedoch.
22.-27. Weitere Angriffe der Deutschen gegen den Bobr und den Narew scheitern an den sich hier hartnäckig verteidigenden Russen. Gegenangriffe werden aber von der deutschen Armeeabteilung des Generals v.Gallwitz abgewehrt. Ende März geht man auf deutscher Seite hier zur Verteidugung über.
MÄRZ
10.-13. Englische Angriffe bei Neuve Chapelle in Flandern scheitern hauptsächlich am Widerstand des VII. (westfälischen) Armeekorps.
18.-29. Unter der Führung des deutschen Admirals v.Usedom und anderer Offiziere wehren die Türken am 18. einen weiteren englische-französischen Angriff an den Dardanellen ab. Unter dem konzentrierten Feuer türkischer Batterien sinken mehere feindliche Schiffe.
Am 25. erfolgt ein Landangriff, der von den unter der Führung des deutschen Generals Liman v.Sanders stehenden türkischen Divisionen blutig abgeschlagen wird.
22. Kapitulation der österreichischen Festung Przemysl, die durch den gescheiterten Karpathenangriff nicht entsetzt werden konnte.
26. Französische Truppen erobern den "Hartmannsweilerkopf" zurück, an der Vogesenfront beginnt ein zäher Kleinkrieg.
30. Bei einer Lagebesprechung beim Oberbefehlshaber Ost wird klar, daß zwar große Erfolge gegen die Russen erreicht wurden, ein strategischer Sieg jedoch nicht gelungen ist. Die große Zahl der feindlichen Reserven hatte dies letzlich nicht möglich werden lassen. In der OHL kommt der Chef des Großen Generalstabsstabs, General v.Falkenhayn, zu der Überzeugung, daß nach den bisherigen Abwehrleistungen im Westen eine Durchsbruchsgefahr nicht vorhanden ist, auch wenn nochmals Truppen nach dem Osten abgegeben würden.
APRIL
2. Das deutsche "Beskidenkorps" wird zur Abwehr russischer Gegenangriffe in den Karpathen den Österreichern zur Verfügung gestellt. Unter der geschickten Führung des Generals v.d.Marwitz stabilisiert sich die Lage im Laufe des Aprils und die Kämpfe schlafen hier schließlich ein.
7. Der österreichische Generalstabschef Conrad v.Hötzendorf schlägt der deutschen OHL einen großzügig angelegten Operationsplan gegen die beiden Flügel der russischen Front vor, General v.Falkenhayn lehnt diesen aber "mangels ausreichender Kräfte" ab. Auch seien die Dimensionen zu groß. In weiteren Gesprächen wird man sich darüber klar, daß nur ein Durchbruch im Osten die Kampfhandlungen wieder in Fluß bringen kann.
Nach weiteren Gesprächen wird schließlich als Durchbruchsstelle die Gegend von Tarnow-Gorlice (südöstlich von Krakau) ins Auge gefaßt.
16. Französische Flugzeuge werfen über Freiburg i.B. die ersten Bomben ab.
16. Die zum Durchbruch bestimmten Truppen (8 deutsche und 3 österreichische Divisionen) sammeln sich unter dem Oberfehl der 11.Armee, die von Generaloberst v.Mackensen geführt wird. Ihm steht mit Oberst v.Seeckt einer der fähigsten Generalstabchefs des deutschen Heeres zur Seite.
17. Durch den Oberbefehlshaber Ost werden mehrere Ablenkungsangriffe durch die 9. und 10.Armee vorgesehen, in das nördliche Litauen und nach Kurland sollte ein stärkerer Stoß vorbereitet werden.
22. Deutsche Offensive nördlich von Ypern. Dabei wird erstmal in großem Umfang eine Gaswolke abgeblasen. Die deutschen Truppen erzielen einen großen Einbruch in die feindlichen Stellungen und machen viele Gefangene, aber mangels Reserven kann der Erfolg nicht ausgebeutet werden kann.
Die oftmals vorgebrachte Behauptung, dies wäre gegen das Völkerrecht gehandelt, kann nicht aufrecht erhalten werden, da letzteres nur den Gebrauch von solchen G e s c h o s s e n verbot, "deren einziger Zweck sei, giftige, erstickende oder todbringende Gase zu verbreiten". Das Abblasen von G a s w o l k e n fiel aber überhaupt nicht unter die Bestimmungen der Haager Abkommen.
27. Beginn des deutschen Angriffs in Kurland, der unter Generalleutnant v.Lauenstein zu einem großen Erfolg wird. Bis nach Mitau und Liebau drangen die Truppen vor und nahmen diese Orte ein. Nachdem dann noch Verstärkungen eingetroffen waren, wurde die Abteilung zur Njemenarmee unter General Otto v.Below ausgestaltet.
28. Die letzten anrollenden deutschen Truppen für den Durchbruchsversuch werden ausgeladen und rücken in die Ausgangsstellung ein.
MAI
2. Beginn der Durchbruchsschlacht bei Tarnow-Gorlice. Die drei Stellungssysteme der Russem werden nach schwerem Kampf bis zum 5. genommen. Über 100000 Gefangene werden durch die deutsche 11.Armee gemacht. Sofort begann sich der Sieg auf die Nachbarfronten auszuwirken, die Karpathenfront der Russen wankte und auch nördlich der Weichsel gingen sie zurück.
4. Italien kündigt den Dreibundvertrag
7. Die "Lusitania", ein mit Munition befrachteter englischer Passagierdampfer, wird durch ein deutsches U-Boot versenkt.
7. Ein russischer Gegenstoß in der Bukowina wird durch die k.u.k-7.Armee abgewiesen.
9. Beginn einer englisch-französischen Offensive gegen die deutsche 6.Armee unter Generaloberst Kronprinz Rupprecht v.Bayern südlich Lille auf der Front La Bassee - Arras, die in den Schlachten um die Loretto-Höhe und bei La Bassee gipfelte. Sie war als Entlastung für die Russen anzusehen. Die schweren Kämpfe dauern noch bis in den Juni hinein. Zwar verlieren die Deutschen einige Quadratkilometer Geländeteile (u.a. die Loretto-Höhe), die Front hält jedoch.
10. Erster Zeppelin-Angriff auf London.
12. Die OHL faßt den Entschluß, den Sieg bei Tarnow-Gorlice weiter auszubeuten und ordnet an, die Offensive bis zur Linie des San und Dnjestr fortzusetzen. Wegen der Situation im Westen sollte die 11.Armee hier angehalten werden.
14.-16. Die deutsche 11.Armee erreicht den San, überschreitet ihn, und bildet bei Jaroslau einen Brückenkopf. Dort wurde nun der Widerstand der Russen größer, und auch die Flügelarmeen (k.u.k. 4. und 3.) hingen nach und kamen kaum noch vorwärts. Auf dem rechten Flügel behinderte außerdem die immer noch von den Russen besetzte Festung Przemysl die deutschen Truppen. Hier wurde der Angriff der Verbündeten nochmals verstärkt.
15. Die amerikanische Regierung fordert in ihrer ersten "Lusitania-Note" von Deutschland den Verzicht auf Verwendung der U-Boote im Handelskrieg.
23. Italien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg, daß diesen nach Absprache mit der deutschen OHL zunächst gegen den "Erzfeind" verteidigungsweise führen will.
24. Deutschland bricht die diplomatischen Beziehungen zu Italien ab.
31.-2.6. Nach schweren Gefechten der deutschen 11. und der k.u.k.3.Armee dringt die 11.bayerische Infanterie-Division am 31. überraschend als erste in die Festung Przemysl ein. Die Rückeroberungskämpfe dauern aber noch bis zum 2.6. an.
31. Die deutsche Südarmee durchbricht die russische Front und dringt vom Stryj bis zum Dnjester vor. Hier tritt nun, bedingt durch den nun starken Widerstand der Russen, vorübergehend ein Stillstand der Operationen ein. Auch müssen die rückwärtigen Verbindungen geordnet werden. Die OHL steht vor einem neuen Entschluß, der auch von der Lage im Westen und an der Italienischen Front abhängig ist.
JUNI
2. und 3. In Pleß fällt die endgültige Entscheidung, die Operationen in Galizien über den San und Dnjester hinaus zu führen, da in Flandern die deutsche Front gehalten hat und an der italienischen Front verteidigungsweise verfahren wird. Alles, was an der Westfront noch entbehrlich ist, wird nach dem Osten herangeholt, die ganze Angriffsgruppe neu gegliedert. Die im Zentrum operierende deutsche 11.Armee nahm die Richtung auf Magierow nördlich Lemberg. Generaloberst v.Mackensen bekam alle deutschen und österreichischen Kräfte unterstellt, die nun zu einer vereinten Heeresgruppe "Mackensen" zusammengezogen waren.
3. Die Festung Przemysl wird von deutschen und österreichischen Truppen vollständig zurückerobert die Verbündeten ziehen als Sieger ein.
19.-20. Die Heeresgruppe "Mackensen" durchbricht nach schweren Kämpfen die russischen Stellungen beiderseits Magirow. Nun sollten die Operationen bis zur Einnahme Lembergs fortgesetzt werden.
22. Wiederbesetzung Lembergs, die Russen ziehen sich weiter nach Polen zurück. Generaloberst v.Mackensen wird zum Generalfeldmarschall ernannt. Die schwere Niederlage der russischen Armee macht in England und Frankreich tiefen Eindruck.
23. Die Kämpfe in Galizien werden nur noch örtlich geführt, Ende des Monats wird zur Verteidigung übergegangen und die Versorgung vorangetrieben, die bei den schlechten Wegeverhältnissen und den großen Entfernungen immer schwieriger geworden war. Erste Truppen werden wieder nach dem Westen abgegeben.
23. Beginn der 1.Isonzoschlacht. Ziel der italienischen Angriffe war hauptsächlich der Brückenkopf von Görz und die Hochfläche von Doberdo. Die wenigen österreichischen Truppen schlagen sich gegen "ihren Erzfeind" sehr gut, im Jahre 1915 allein rennen die Italiener noch vier mal vergeblich gegen die Stellungen an.
28. Bedingt durch das anwachsen der 11.Armee wird auf ihrem rechten Flügel die deutsche "Bugarmee" unter General v.Linsingen gebildet.
31. Zwischen der deutschen und der k.u.k OHL sowie dem Oberbefehlshaber Ost finden Beratungen über die Forführung der Operationen statt mit dem Ergebniss, daß die Angriffe im Juli fortgesetzt werden sollen.




2.Halbjahr




JULI
2. In einer weiteren Besprechung beim Oberbefehlshaber Ost unter Vorsitz des deutschen Kaisers wird dessen Mitwirkung mit den Angriffen der Heeresgruppe "Mackensen" koordiniert. Mit einer weiteren Offensive der deutschen Njemenarmee sollte ursprünglich ein gleichzeitiger Angriff der 10.Armee auf die Festung Kowno einhergehen. Dieser Plan wurde aber auf Wunsch des Generals v.Falkenhayn abgeändert und die Armeeabteilung "Gallwitz" zu einem Flankenstoß gegen den rechten russischen Flügel angesetzt, um die Heeresgruppe "Mackensen" zu entlasten.
9. Kapitulation der Kolonie Deutsch-Südwestafrika.
13.-19. Die Armeeabteilung "Gallwitz", durch mehrere Divisionen berstärkt, tritt zum Angriff an und durchstößt beiderseits Praßnysch die starken russischen Stellungen. Die Armeeabteilung "Woyrsch" sowie die 8. und 9.Armee unterstützen das Vorgehen durch weitere Angriffe.
15. Nochmalige Angriffe der Heeresgruppe "Mackensen" zwischen Bug und Weichsel, die Russen müssen immer mehr Reserven von anderen Fronten abziehen.
20. Beginn eines französischen Angriffs in den Vogesen gegen den "Lingekopf" bei Münster. Die Kuppe des Berges wechselt in den nächsten Tagen mehrfach den Besitzer.
23. Der Vormarsch in Kurland beginnt, die deutsche Njemenarmee unter General Otto v.Below dringt auf Mitau vor und schlägt die Russen bei Schaulen.
24. Die Armeeabteilung "Gallwitz" überschreitet im siegreichen Vordringen den Narew. Nach dem Zuführen von Verstärkung wird sie in die 12.Armee umbenannt.
26. Zwischen dem Chef des Großen Generalstabs bei der OHL, General v.Falkenhayn, und dem Oberbefehlshaber Ost, Generalfeldmarschall v.Hindenburg, entstehen größere Differenzen bezüglich der Fortführung der Operationen. Dabei geht v.Hindenburg noch immer von einem großen strategischen Schlag aus, der bedeutende russische Teile vernichten soll, v.Falkenhayn spricht jedoch "nur" von einer Schwächung des Gegners.
29. Die Armeeabteilung "Woyrsch" erzwingt trotz starker Gegenwehr der Russen den Übergang über die Weichsel zwischen Iwangorod und Warschau. Die 11.Armee greift trotz großer Erschöpfung nochmals an und schlägt die Russen erneut.
30. Lublin wird von österreichischen Truppen eingenommen.
AUGUST
1. Eroberung von Cholm.
5.-8. Fall von Iwangorod und Einnahme von Warschau durch die Armeeabteilung "Woyrsch", Beginn des Angriffs gegen die Festung Kowno.
6.-27. Englische Truppen greifen auf der Halbinsel Gallipoli an und werfen im ersten Anlauf die türkischen Verteidiger zurück. Herbeieilende Verstärkungen stabilisieren aber die Lage und ab 27. geht man zum Stellungskrieg über.
13. und 14. In einer Lagebesprechung bei der OHL und beim Oberbefehlshaber Ost wird klar, daß eine groß angelegte Umklammerung durch das permanente Ausweichen der Russen nicht mehr zu Stande kommen kann. Die Operation mündet in ein frontales Nachdrängen.

17. Kriegserklärung Italiens an die Türkei
18. Die Festung Kowno wird durch die deutsche 10.Armee erobert, bei der das XXXX.Reservekorps unter General Litzmann die Hauptlast der Kämpfe trägt.
19. Reichskanzler v.Bethmann-Hollweg legt in Brüssel aufgefundene Aktenstücke vor, die die Verflechtungen zwischen Belgien und den Entente-Staaten England und Frankreich vor dem Krieg aufzeigen und die Neutralität Belgiens stark in Frage stellen.
19. und 20. Eroberung der starken russischen Festung Nowo-Georgiewsk, hauptsächlich durch deutsche Landwehr- und Landsturmtruppen.
26. Einnahme von Brest-Litowsk.
28. Die deutsche OHL ordnet nach der Einnahme der großen Festungen und Erreichen der Linie Brest-Lotowsk - Grodno an, das die Heeresgruppe "Mackensen" und die inzwischen gebildete Heeresgruppe "Prinz Leopold v.Bayern" den Vormarsch einstellen und eine Dauerstellung einnehmen sollen. Lediglich die Festung Grodno selbst sollte noch genommen werden. Nur im Norden waren noch weitere Angriffe geplant.
31.-15.10. Starke Gegenangriffe am Lingekopf in den Vogesen bringen die Kuppe des Berges endgültig in den Besitz der deutschen Truppen. In den weiteren Kämpfen wird aber kein Gelände mehr gewonnen.
SEPTEMBER
1. Der Oberbefehlshaber Ost erhält von der OHL den definitiven Auftrag, im Norden den Feind "größtmöglich zu schädigen, und anschließend eine Dauerstellung für den Winter vorzubereiten."
4. Eroberung der russischen Festung Grodno.
6. Bulgarien tritt an der Seite der Türkei, Österreich-Ungarns und Deutschlands in den Krieg ein. Es beginnen nun die Vorbereitungen für einen gemeinsamen Angriff gegen Serbien.
9. Die 10.Armee unter Generaloberst v.Eichhorn beginnt mit dem Vormarsch auf Wilna. Die deutsche Njemenarmee hatte die linke Flanke zu decken und rückte auf Dünaburg vor. Südlich der 10.Armee drängen die 8. und 12. die Russen über Lida zurück.
18. Einnahme von Wilna durch die 10.Armee nach schweren Kämpfen. Vorausgeeilte deutsche Heereskavallerie kann Smorgon nicht halten, da die Infanterie auf den schlechten Wegen nicht schnell genug vowärts kommt.
18. Einstellung des U-Boot-Kriegs.
19.-23. Letzte heftige Kämpfe der deutschen Njemenarmee. Es gelingt nicht mehr, Dünaburg und Riga einzunehmen.
22.-25. An der Westfront beginnt die Herbstschlacht in der Champagne und im Artois. Eine neue große Offensive der Engländer und Franzosen bei Arras sowie bei Reims und in den Argonnen wird durch stärkstes Trommelfeuer eingeleitet. Für eine Rettung Rußlands kommt dieser Angriff aber viel zu spät. Nach dreitägigem Artilleriefeuer beginnt der Vorstoß der Infanterie gegen die deutsche 6. (Artois) und 3. (Champagne) Armee.
Bei der 3.Armee unter Generaloberst v.Einem trat nach dem ersten Ansturm eine schwere Krise ein, da die Stellugen teilweise durchbrochen worden waren. Vor allem die Rheinländer des VIII.Reservekorps unter Generalleutnant Fleck hatten schwer gelitten, aber auch die rechts anschließenden Sachsen des XII.Reservekorps. Reserven waren keine mehr vorhanden, abgesessene Kavallerie und sogar Rekrutendepots mit soeben aus der Heimat eingetroffenem Ersatz mußten in die Bresche geworfen werden. Man schwankte bei der deutschen Führung, ob man nun die Front zurücknehmen sollte. Ab dem 26. abends trafen dann die ersten Verstärkungen ein, und so konnte vor der zweiten deutschen Stellung der Angriff der Franzosen doch noch zum Stehen gebracht werden. Insgesamt wurden durch den Feind auf einer Breite von ca.13 km nur 3 km in der Tiefe gewonnen. Im Verhältnis zu den Opfern der französischen Armee war das nichts!
Im Artois waren die Erfolge der Entente noch geringer. Lediglich bei Loos konnten die Engländer, bei Souchez die Franzosen kleinere Erfolge erzielen. Die Kämpfe zogen sich noch bis in den Oktober hinein und waren ungemein schwer. Daher mußten die Truppen sehr häufig abgelöst werden, ein starker Verbrauch an Menschen und Material war die Folge.
26. Alle Durchbruchsversuche der Entente im Jahre 1915 sind nun endgültig gescheitert.
27. Der Oberbefehlshaber Ost stellt die Operationen im Norden ein und läßt in der Linie Naroczsee - Dünaburg - Mitau - westlich Riga eine Dauerstellung beziehen.
28. Generalfeldmarschall v.Hindenburg, dem immer eine große, weit ausholende strategische Umfassung vorschwebte, spricht den bekannten Satz: "Wir sind zu spät gekommen, wir ermatten!"
30. Bis auf geringfügige örtliche Stellungsverbesserungen wird nun die gesamte Ostfront auf Abwehr umgestellt. Es folgen Truppenabgaben an die Westfront.
OKTOBER
5. Englische und französische Truppen (ca. 20000 Mann) landen in Saloniki. Bis Anfang November wächst die Stärke auf ca. 75000 Mann. Da Griechenland sich zu Beginn des Krieges als neutral erklärt hatte, lag hier offenkundig ein Neutralitätsbruch der Entente vor. Angeblich wäre Griechenland zum Beistand Serbiens vetragsmäßig verpflichtet, dieses Abkommen bezog sich aber nur auf einen Krieg der Balkanstaaten untereinander, nicht aber auf die Ententemächte. Da die griechische Regierung die Landung mit Waffengewalt nicht verhindern konnte, blieb es bei schwachen Protestnoten.
6. Beginn einer gemeinsamen deutsch-österreichisch-ungarisch-bulgarischen Offensive gegen Serbien, um die strategische Flanke der Österreicher zu stabilisieren und eine Landverbindung in die Türkei zu schaffen. Die deutschen Truppen bildeten die 11.Armee unter General v.Gallwitz, rechts von ihnen war die k.u.k. 3.Armee aufmarschiert. Die Truppen standen an der Donau im Banat bereit. 2 bulgarische Armeen sollten von Osten her den Angriff vortragen. Den Oberbefehl führte der deutsche Generalfeldmarschall v.Mackensen.
6. Letzte Angriffsversuche der Franzosen in der Champagne, die aber keinen Erfolg mehr haben. Die deutsche Front hat sich hier wieder stabilisiert.
7.-9. Der äußerst schwierige Übergang über die Donau glückt, die Serben werden weitgehend überrascht. Am 9. schon wird Belgrad eingenommen. Der Angriff kommt aber nur langsam voran, da zum einen die Serben tapfer Widerstand leisten, zum anderen die Wegeverhältnisse katastrophal sind.
15. Im Artois werden die Angriffe der Entente erfolglos eingestellt, der Durchbruchsversuch war auch hier mißglückt.
15. In den südlichen Vogesen wird der "Hartmannsweilerkopf" wieder von den deutschen Truppen zurückerobert.
21. Fertigstellung von zwei Behelfsbrücken über die Donau, die Heeresgruppe "Mackensen" in Serbien kann nun etwas besser versorgt werden.
28. Im Deutschen Reich werden "fleischlose Tage" eingeführt.
31. Es gelingt nicht, die Serben zu einer Entscheidungsschlacht zu stellen. Trotz enormer Verluste weichen die Reste ihrer Armee ins Hochgebirge aus.
NOVEMBER
17. Extreme Wetterverhältnisse und Nachschubschwierigkeiten der Heeresgruppe Mackensen behindern die Verfolgung der Reste der serbischen Armee.
20. Die Westfront ist völlig auf Abwehr eingestellt, bis auf einzelne örtliche Unternehmungen finden keine größeren Kampfhandlungen statt.
27. Siegreicher Abschluß der Offensive gegen Serbien, dessen Armee als aufgelöst zu betrachten war. Nur bei den Bulgaren fanden noch Kämpfe in den Bergen Mazedoniens statt. Über diesen neuen Bundesgenossen ist nun auch endlich die Landverbindung mit der Türkei hergestellt.
30. Beratungen bei den Mittelmächten über ein Vorgehen gegen die nun von Griechenland heranziehenden englisch-französischen Truppen.
DEZEMBER
4. Bei Prizren zertrümmern die bulgarischen Truppen letzte Einheiten der serbischen Armee, dann wird auch hier der Angriff eingestellt.
10. Die noch auf serbischem Gebiet stehenden englischen und französischen Truppen weichen einem Angriff der Mittelmächte aus und ziehen sich auf griechischen Boden zurück. Die deutschen und bulgarischen Truppen machen daraufhin an dieser Grenze halt und überschreiten sie nicht.
19. und 20. Nach permanenten Fehlschlägen im abgelaufen Jahr beginnt in der Nacht der Rückzug der Engländer aus Gallipoli. Er dauert noch bis zum 9.1., dann besetzen die Türken die verlassenen Stellungen. Das dortige Schlachtfeld zählt zu den blutigsten des Weltkriegs!
21. Im deutschen Reichstag stimmt ein Teil der Sozialdemokraten gegen die Bewilligung der Kriegskredite.
21.-8.1. Französische Truppen erobern nochmals in den Vogesen den "Hartmannsweilerkopf", werden dann aber am 22. zurückgeworfen und dabei völlig aufgerieben. Weitere örtliche Vorstöße der Deutschen um den Jahreswechsel herum sichern die Stellung hier endgültig.
27.-30. Bei der deutschen OHL finden erste Besprechungen größeren Stils über die Kriegführung im kommenden Jahr statt.


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Das Kriegsjahr 1916



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1.Halbjahr



JANUAR
2. Beginn des österreichisch-ungarischen Feldzuges gegen Montenegro und Albanien, um die in die Berge geflohenen Reste der serbischen Armee noch zu erreichen.
3.-4. Zu Beginn des Jahres 1916 werden die Planungen für die Kriegführung bei der OHL fortgesetzt. Dabei stellt sich u.a. heraus, daß ein gemeinsamer Angriff mit Österreich gegen Italien auf Grund der unterschiedlichen Einschätzung der Prioritäten nicht möglich ist. Auch erkennt man, daß ein Angriff in Flandern gegen die Engländer wegen fehlender Kräfte bei den Deutschen nicht durchgeführt werden kann. Der Osten scheidet ebenfalls für größere Maonahmen aus, da man sich einig ist, das die Entscheidung im Westen fallen muß. In einer Denkschrift des Generals v.Falkenhayn taucht zum ersten Mal der Gedanke einer Operation gegen die Franzosen, die er für erschöpft hält, auf. Der Raum um Verdun - Falkenhayn spricht von einem "Angriff im Maasgebiet" - wird nun in die deutschen Überlegungen mit einbezogen. Das dort befehligende Armeeoberkommando 5 unter dem Deutschen Kronprinzen Wilhelm v.Preußen wurde mit dem Auftrag, einen Angriffsplan vorzubereiten, betraut. Schon im Vorfeld der Planungen gibt es Differenzen zwischen dem Chef des Generalstabs des AOK 5, Generalleutnant Schmidt v.Knobelsdorff und dem Kronprinzen einerseits, sowie der OHL andererseits. Erstere stehen dem Gedanken Falkenhayns skeptischer gegenüber, wollen auf b e i d e n Seiten der Maas angreifen und die Festung s c h n e l l zu Fall bringen, um eine lang andauernde Materialschlacht zu verhindern. Am 4.1. wird der Entwurf eines Operationsplans der OHL vorgelegt.
10. Die Österreicher erobern in Montenegro die beherrschende Felsenhöhe des Lowcen.
12. Bei General v.Falkenhayn wird deutlich, daß er die große Problematik eines Durchbruchsangriffs richtig einschätzt. Auf der Basis dieser Erkenntnis kommt er allerdings zu dem Gedanken der "Ermattungsstrategie".
13. Die montenegrinische Hauptstadt Cetinje wird von k.u.k.-Truppen besetzt.
14. Es wird deutlich, daß die Operationen gegen Verdun nicht isoliert betrachtet werden dürfen; sie sind umbedingt im Zusammenhang mit der Aufnahme des U-Boot-Krieges gegen England zu sehen. Gleichzeitig wird endgültig festgestellt, daß der Angriff nur auf dem rechten Maasufer durchzuführen ist, da die verfügbaren Truppen für eine Operation auf dem linken Ufer nach Ansicht der OHL nicht ausreichen.
15. Nochmal stellt sich eindeutig in verschiedenen Besprechungen und Äußerung heraus, daß General v.Falkenhayn zwar die Engländer treffen möchte, dies aber zu diesem Zeitpunkt wegen fehlender Kräfte nicht durchfürbar ist. Die in seiner Denkschrift vom Dezember 1915 dargestellten möglichen Ziele bei einer Operation gegen die Franzosen - Belfort und Verdun - werden nochmal näher untersucht. Dabei zeigt sich schnell, daß Belfort wegen seiner geographischen Lage - eingeengt zwischen Vogesen und schweizer Grenze - nicht in Frage kommt. Die in die deutsche Front tief hereinreichende Ausbuchtung im Raum Verdun bestimmt eindeutig den strategischen Ansatz. Differenzen gibt es nach wie vor über die taktische Umsetzung eines Angriffs.
20. Größere englische Angriffe in Deutsch-Ostafrika, das Kilimandscharo-Gebiet muß von der Schutztruppe geräumt werden.
24. Nachdem die Städte Skutari und Durazzo erobert wurden, stellen die Österreicher den Feldzug in Albanien ein. Die Reste der serbischen Truppen konnten sich retten und waren von der Entente eingeschifft worden.
25.-28. In der Champagne und im Artois finden kleine deutsche Ablenkungsangriffe statt.
27. Auf Grund aller o.a. Erwägungen wird der Angriffsbefehl vom AOK 5 erlassen ("streng geheim"). Angriffsbeginn soll am 12.2. sein.
FEBRUAR
3. In Berlin wird infolge dümmster Geschwätzigkeit in gesellschaftlichen Kreisen nun offen (!) von der bevorstehenden Operation gesprochen.
4. Bei immer schlechter werdendem Wetter gehen die deutschen Angriffsvorbereitung unter größten Mühen voran. Allein 1400 Geschütze werden in Stellung gebracht.
8. Die deutsche und die österreichisch-ungarische Regierung kündigen den neutralen Staaten an, daß vom 23.Februar an bewaffnete Handelsschiffe als Kriegsschiffe behandelt werden.
8. Die Bereitstellung der Artilleriemunition für den Verdun-Angriff ist beendet. Ca. 2 1/2 Millionen Artillerie-Geschosse wurden mit 1300 Munitionszügen herbeigeschafft.
11. Tagesbefehl des Deutschen Kronprinzen für die Angriffstruppen.
12. Der für diesen Tag 08.00 Uhr geplante Vorstoß muß im letzten Moment wegen des schlimmen Wetters (Kälte, Nebel, Schneeregen, Hagelschauer, Schlamm, usw.) aufgegeben und verlegt werden. Die deutschen Angriffstruppen in den Ausgangsstellungen leiden unter diesen Bedingungen schon im Vorfeld des Angriffs enorm.
15. Die deutsche Kolonie Kamerun ist endgültig im Besitz des Feindes, die Reste der deutschen Truppen tritt in das neutrale Spanisch-Guinea über. Nur im Norden hält sich noch eine Kompanie bis März, dann muß auch sie sich den Engländern gefangen geben.
16. Ein orkanartiger Sturm vor Verdun läßt das Warten der Angriffstruppen zur Hölle werden, die Stellungen "soffen" langsam ab.
19. Wetterbesserung vor Verdun. Überläufer vom V.Reservekorps verraten den Angriff, für die Franzosen kommt diese Nachrich allerdings zu spät.
20. Vollmond, klares Wetter und Frost, die Entscheidung für den Angriff vor Verdun am folgenden Tag fällt.
21. Beginn der großen deutschen Offensive vor Verdun auf dem rechten Maasufer. Frankreich soll, so die Gedanken der deutschen OHL, jeden Mann zur Behauptung der Festung einsetzen und sich so verbluten.
22.-24. Der Angriff vor Verdun gewinnt schnell Raum, die zweite feindliche Stellung ist am Abend des 24. genommen. Die große Chance, die sich den Deutschen bietet, kann aber nicht ausgenutzt werde, da die Reserven fehlen. Der große Erfolg kann nicht ausgebeutet werden.
23. Wiederbeginn des Handels-U-Boot-Kriegs aufgrund der Note vom 8.Februar.
25. Deutsche Truppen erstürmen das Fort Douaumont vor Verdun. Nach französischen Berichten war dieser Tag der kritischste für die Entente. Der neue Oberbefehlshaber der 2.französischen Armee, General Petain, übernimmt das Kommando. Die Deutschen erobern noch am gleichen Tag den "Pfefferrücken" und Dorf Louvemont.
25. Englische Truppen beginnen, französische Einheiten der 10.Armee im Artois abzulösen, die vor Verdun die wankende Front stützen sollen.
26. Der Widerstand der Franzosen verstärkt sich., erste Gegenstöße finden statt. Vom linken Maasufer verstärkt sich feindliches Artilleriefeuer, das dem VII.Reservekorps schwer zu schaffen macht.
27. Immer noch fehlen deutsche Reserven, nur die 113.Infanterie-Division ist im anrollen.
29. Besprechung zwischen General v.Falkenhayn und dem AOK 5 über den Fortgang der Operation. Der deutsche Kronprinz setzt sich mit seinem schon vorher gemachetn Vorschlag durch, auch auf dem linken Maasufer anzugreifen, um die Flankenbedrohung auszuschalten. Auch werden endlich frische Truppen zugesagt, um die erschöpften Angriffseinheiten abzulösen.
MÄRZ
2. Deutsche Truppen erobern das Dorf Douaumont vor Verdun.
6.-9. Am 6. beginnt ein deutscher Angriff auf dem Westufer der Maas, am 9. wird die Offensive nach durchgeführter Neumunitionierung auf dem Ostufer fortgesetzt. Es werden geringe Geländegewinne erzielt, der große Angriff insgesammt bleibt erfolglos. Diese Angriffe kommen zu spät, die Deutschen sind zu erschöpft, die Franzosen schon wieder erstarkt.
8. Die Straße Bar le Duc - Verdun wird zur Lebensader für die dort schwer kämpfenden französischen Truppen. Mit drakonischen Maßnahmen wird der Verkehr dort geregelt. Diese organisatorische Maßnahme stellt allerdings die Versorgung der Franzosen sicher.
9. Deutschland erklärt Portugal den Krieg.
18.-28. Beginn einer russischen Frühjahrsoffensive bei Postawy und am Naroczsee zur Entlastung der Franzosen vor Verdun. Unter ungeheuren russischen Verlusten wird der Angriff abgeschlagen und schließlich am 28. eingestellt. Trotz örtlicher Krisen werden die Stellungen im Großen und Ganzen gehalten, die wenigen verlorenen Teile werden von der 10.deutschen Armee im April wieder zurückerobert.
20. Der "Grabenkrieg" vor Verdun wird immer heftiger, auf b e i d e n Seiten steigen die Verluste enorm.
24. Der französische Passagierdampfer Sussex wird im englischen Kanal durch ein deutsches U-Boot versenkt. Der deutsche Kommandant hatte das Schiff irrtümlich auf Grund seines Anstrichs für einen Minenleger, also ein Kriegsschiff, gehalten. Unter den Toten waren auch einige amerikanische Staatsbürger.
31. Der Deutsche Kronprinz hegt in einem Schreiben an die OHL noch die Hoffnung, den Widerstand der Franzosen zu brechen.
APRIL
4. In einem Antwortschreiben an den Deutschen Kronprinzen zeigt General v.Falkenhayn sein klares strategisches Urteil. Er erkennt wohl, das sein Plan fehlgeschlagen ist und spricht sogar die Überlegung aus, den Angriff ganz einzustellen, auch unter inkaufnahme einer "moralischen" Niederlage. Dennoch geht er dann doch nicht so weit, sondern beschließt in Übereinstimmung mit dem AOK 5, daß noch Teilunternehmungen auf dem Ostufer der Maas durchgeführt werden. Erst dann sollte endgültig über Einstellung oder Fortsetzung der Operation entschieden werden. Entscheidend bei diesen ganzen Planungen tritt nun auch die Gestalt des Chefs des Generalsstabs der 5.Armee, General Schmidt v.Knobelsdorff, immer mehr in den Vordergrund. Er hält unter allen Umständen am Angriffsgedanken und der Zermürbungsschlacht fest. Sein Einfluß bringt Falkenhayn, der eine sehr hohe Meinung von Schmidt v.Knobelsdorff hatte, davon ab, die Operation schon jetzt einzustellen, auch gerät der Generalstabschef des AOK 5 immer mehr in Konflikt mit dem Deutschen Kronprinzen, seinem Oberbefehlshaber.
5. Der schwankenden deutschen Führung steht auf französischer Seite ein fester Wille gegenüber, die die eigene Front mehr und mehr stärkt.
6. Dem geplanten deutsche Angriff auf dem Ostufer kommen die Franzosen mit einem Gegenangriff zuvor, dieser wird aber von den deutschen Truppen abgeschlagen.
20. "Niederbohrungsnote" der USA, die mit Abbruch der diplomatischen Beziehungen droht, wenn die deutsche Regierung bei einer Kriegführung verharre, die angeblich den Grundsätzen des internationalen Rechts und der Menschlichkeit widerstritte.
22. Der "Stellungskrieg" vor Verdun wird zu einem "Kleinkrieg" von ungeahntem Ausmaß, die Truppen haben auf beiden Seiten die größten Schwierigkeiten, die Versorgung sicher zu stellen und überhaupt Verbindung untereinander zu halten. Die Verluste steigen bei Deutschen und Franzosen immer mehr.
24. Der deutsche Reichskanzler v.Bethmann-Hollweg hatte sich durch die Note vom 20. stark einschüchtern lassen und durchgesetzt, daß der U-Boot-Krieg nur noch nach Prisenordnung zu führen sei. Das war in der Praxis unmöglich, da ein U-Boot-Kommandant kein Schiff stoppen und dann erst einmal durchsuchen konnte. Admiral Scheer sandte daraufhin einen Funkspruch an seine U-Boote, den Handelskrieg aufzugeben.
26. Die in Kut el Amara durch die Türken eingeschlossene englische Armee kapituliert.
30. Der deutsche Kaiser erklärt sich mit der Handlungsweise des Admirals Scheer einverstanden.
MAI
4. Vor Verdun wechseln die Grabenstücke durch Angriff und Gegenangriff fast stündlich. Die Führung hat auf beiden Seiten große Probleme, den Stellungsverlauf überhaupt noch genau nachvollziehen zu können.
8. Deutsche Truppen erstürmen auf dem Westufer der Maas den Nordhang der beherrschenden Höhe 304.
14. Beginn einer österreichischen Offensive gegen Italien in Tirol. Trotz anfänglicher Erfolge im Hochgebirge gelingt der Durchbruch in die Ebene nicht.
14. Die französischen Gegenangriffe vor Verdun werden immer heftiger, der Deutsche Kronprinz entschließt sich, nun endgültig von einer nochmaligen größeren Offensive Abstand zu nehmen, obwohl sein Generalstabschef immer noch an dem Angriffsgedanken festhält.
15. Von einer Fahrt zur OHL zurückgekehrt bringt General Schmidt v.Knobelsdorff den Befehl von dort mit, die Offensive d o c h wieder aufzunehmen. Der deutsche Kronprinz ist äußerst verbittert und fühlt sich hintergangen, muß aber als Soldat der vorgesetzten Stelle gehorchen. Seinem Chef erklärt er dies und fügt hinzu, daß er "jede Verantwortung ausdrückliche ablehne"!
16. Besprechung zwischen General v.Falkenhayn und dem AOK 5 über die nächsten Angriffsziele. Das Zwischenwerk Thiaumont, das als Ziel ausersehen war, wurde aber nicht erreicht, die Franzosen kamen den Deutschen mit einem Gegenangriff zuvor, der aber auch abgeschlagen wurde.
20. Mit einer großen Kraftansterngungen erobern deutsche Truppen auf dem westlichen Maasufer die wichtige Höhe "Toter Mann".
31. Auf dem westlichen Maasufer werden die Angriffsoperationen nun eingestellt.
31.-1.6. Seeschlacht am Skagerrak. Die deutsche Hochseeflotte unter dem Kommando des Vizeadmirals Scheer kämpft erfolgreich gegen den Hauptteil der englischen Flotte.
JUNI
2. Neue größere deutsche Angriffe auf dem westlichen Maasufer bringen zuerst wieder Raumgewinn.
4. Erneute russische Angriffe im Osten, es beginnt die "Brussilow-Offensive" (so nach ihrem Oberkommandierenden General Brussilow genannt) in Galizien. Der erste Ansturm ließ die k.u.k.-4. und 7.Armee förmlich zusammenbrechen. Nur Trümmer konnten sich noch zurückziehen.
6. Der englische Panzerkreuzer "Hampshire" läuft auf eine Mine und sinkt innerhalb von 15 Minuten. Der britische Feldmarschall Lord Kitchener, auf dem Weg nach Rußland, ist mit unter den Toten.
7. Das Fort Vaux vor Verdun wird durch deutsche Truppen erobert.
7. Im Osten nehmen die Russen die Stadt Luzk und brechen tief in die österreichisch-ungarische Front ein. Der dortige Styr-Übergang geht verloren.
8. Trotz einer nochmaligen Krisis beiden Franzosen hält ihre Front weiterhin. Man hofft auf einen geplanten großen Entlastungsangriff der Entente an der Somme.
8. "Krisensitzung" in Berlin mit den Chefs der deutschen und österreichischen OHL. General v.Falkenhayn sagte Unterstützung zu.
13. Die Russen beginnen mit dem Angriff auf Baranowitschi, einem äußerst wichtigen strategischen Knotenpunkt. Hier kämpft die Armeeabteilung des Generalobersten v.Woyrsch in einer Ausdehnung von 163 km mit fünf deutschen und zwei österreichisch-ungarischen Divisionen. Hauptsächlich das in der Mitte stehende schlesische Landwehrkorps des Generals Freiherr v.König hat die Hauptlast des Kampfes zu tragen. Schwere Krisen entstehen. Aber die umsichtige Führung und das geschickte manövrieren des Chefs des Generalstabs, Oberstleutnant Heye, macht es zusammen mit dem nicht zu erwarten gewesen Mut und der Tapferkeit der schon älteren Landwehrmänner möglich, die Stellungen zuerst noch zu halten.
15. Der Streit zwischen dem Deutschen Kronprinzen und den Generalen v.Falkenhayn und Schmidt v.Knobelsdorff bricht nach einem erneuten Angriffsbefehl der OHL offen aus.
17. Der Angriff der Österreicher gegen Italien wird eingestellt, Truppen werden herausgezogen und an die galizische Front geworfen.
21. Erneuter Angriff der Deutschen vor Verdun. Fort Souville, das Hauptziel, wird nicht erobert. Das Dorf Fleury und das Zwischenwerk Thiaumont werden jedoch gestürmt.
22. "Tropfenweise" kommen im Osten die ersten Verstärkungen an, es herrscht höchste Not. Selbst die schwer ringende Türkei stellt ein Armeekorps zur Unterstützung dert bedrohten Front.
24. An der Sommefront beginnt ein bisher noch nicht dagewesenes Trommelfeuer der Entente, es kündigt sich eine Schlacht von enormen Außmaßen an.
30. Im Osten sind die Russen weit vorgedrungen, haben die Bukowina erobert und der Weg zu den Karpathenpässen ist offen. Das Kernland Ungarn scheint bereits bedroht. Nur in der Mitte der Front hielt die deutsche Südarmee unter Generaloberst Garf v.Bothmer "wie ein Fels in der Brandung" mit zurückgebogenen Flügeln aus. In einer Breite von 70 km stand sie mit nur 5 1/2 Divisionen, wobei sich die 48.Reservedivision besonders auszeichnete.
31. Heftige französische Gegenangriffe an der Verdun-Front werden mit großer Mühe durch die Deutschen abgewiesen.




2.Halbjahr




JULI
1. Zur Entlastung Verduns beginnen Franzosen und Engländer nach siebentägiger Artillerie- und Gasvorbereitung eine große Offensive, die Schlacht an der Somme beginnt. Die Engländer greifen nördlich des Flusses, die Franzosen auf dem südlichen Abschnitt an. Hauptbetroffener auf der deutschen Seite ist die 2.Armee mit einer Frontbreite von 93 km unter General v.Below (Fritz). Die Angriffe ziehen sich bis November hin, letzlich können die Deutschen ihre Front wieder einmal trotz großer Krisen stabilisieren, der Entente bleiben geringe Geländewinne und eine total verödete "Mondlandschaft", in der ein Leben so gut wie nicht mehr möglich ist.
1.-10. Die ersten Angriffe bringen für die Entente eine schwere Enttäuschung, nur an wenigen stellen (z.B. bei Montauban) gelingt ein Einbruch. Nach britischen Angaben sollen an diesem einen Tag (1.) auf ihrer Seite fast 60000 Soldaten gefallen, verwundet oder vermißt sein. Die Franzosen haben jedoch etwas mehr Erfolg, die deutsche Front muß südlich der Somme in Richtung Peronne zurückgenommen werden. Einen Durchbruch schafften sie aber auch nicht. In den nächsten Tagen begann nun die "Materialschlacht", ein unaufhörliches Loshämmern auf den Gegner.
3. Schwere Krise in der Schlacht bei Baranowitschi. General v.Falkenhayn befiehlt der Führung der Armeeabteilung "Woyrsch" das "Halten um jeden Preis". Die letzten Reserven, Stabs- und Versorgungssoldaten, wurden eingesetzt. Und die Front hielt wieder! Diese Leistungen, die den russischen Angriff nun endgültig haben zusammenbrechen lassen, gehören mit zu den glänzensten Waffentaten des Weltkriegs, zumal auf deutscher Seite nur Reserve- und Landwehrtruppen gegen die besten russischen Korps gekämpft hatten.
3. Den Bitten um Verstärkungen für die 2.Armee kann die OHL wegen der Lage im Osten und vor Verdun nur in geringem Umfang nachkommen. Die nördlich anschließende 6.Armee unter Kronprinz Rupprecht v.Bayern bietet ihre Reserven zur Hilfe an, Falkenhayn leht jedoch ab, da er fürchtet, daß auch diese Armee noch in den Großkampf verwickelt wird.
10.-20. Die Schlacht an der Somme wird zu einem mühseligen Ringen um Meter. Einzelne Stützpunkte und Dörfer sind tagelang umkämpft und wechseln mehrfach den Besitzer. Als ein großer Vorteil für die Entente stellt sich deren Lufthoheit heraus. Die deutschen Beobachtungsballons werden immer wieder abgeschossen, an deutschen Fliegern ist zu wenig vorhanden. Wo sie jedoch auftauchen, gewinnen sie örtlich immer wieder die Oberhand.
11. Ein letzter großer Angriff der deutschen Truppen bei Verdun gegen das Zwischenwerk Thiaumont versagt. Nun ordnet General v.Falkenhayn an dieser Front die "strikte Verteidigung" an.
19. Die deutsche Front an der Somme wird geteilt, den nördlichen Abschnitt behält General v.Below (Fritz) mit der 2.Armee, den südlichen übernimmt das neu eingeschobene AOK 1 unter General v.Gallwitz. Letzterem wird die 2.Armee unterstellt, was wegen der Doppelbelastung wenig vorteilhaft war.
23. An der Verdun-Front werden größere Bewegungen auf französischer Seite festgestellt, man vermutet nun auf deutscher Seite einen Angriff der Franzosen.
25. An der Sommefront macht sich mehr und mehr der Vorteil auf Seiten der Entente bemerkbar, daß sie ihre Truppen früher ablösen können. Deutsche Divisionen müßen bis zu 14 Tage in der Hölle der vordersten Front aushalten.
29. Die letzten örtlichen Angriffe bei Baranowitschi werden abgewehrt, die Front erstarrt hier wieder im Stellungskrieg.
AUGUST
1. Auch im neuen Monat gehen an der Somme-Front die Angriffe der Entente weiter, und genau so mühselig wie bisher ist auch deren Fortschreiten.
1. General Schmidt v.Knobelsdorff setzt im Einvernehmen mit der OHL einen nochmaligen Angriff durch, der nicht nur scheitert, sondern den Franzosen Gelegenheit gibt, im Gegenangriff Dorf Fleury und Zwischenwerk Thiaumont zu nehmen und zu halten. Ein absolut nicht mehr zu verstehender Vorgang!
4. General v.Falkenhayn warnt in einem Telegramm die Heeresgruppe "Kronprinz Wilhelm" vor einem weiteren großen Entente-Angriff, der bei Verdun stattfinden könnte.
6. Beginn der 6. Isonzoschlacht, die Italiener erobern Görz und die Hochfläche von Doberdo. Im September, Oktober und November wurden die 7.-9. Isonzoschlachten geschlagen, in denen die Österreicher mit Mühe ihre Stellungen behaupten konnten.
15. An der ganzen Ostfront ist die Brussilow-Offensive nun zum erliegen gekommen, örtliche Gegenangriffe stabilisieren die Lage wieder.
15. In einem weiteren Schreiben des Generals v.Falkenhayn an das Oberkommando der Heeresgruppe "Kronprinz Wilhelm" geht das "wenn" und "aber weiter, eine klarer Befehl erfolgt nicht. Allerdings haben die Generale v.Francois und v.Lochow, die auf den beiden Abschnitten bei Verdun befehligen, auch unterschiedliche Meinungen in ihren angeforderten Berichten zum Ausdruck gebracht. Die ganze Situation war völlig zerfahren.
21. Ein weiterer Befehl Falkenhayns deutet auf die Umstände hin, daß bei allen Überlegungen und genehmigten örtlichen Angriffen auch schon an eine Winterstellung gedacht werden soll. Unmittelbat nach dem Eintreffen dieses Schreibens bei der Heeresgruppe "Kronprinz Wilhelm" wurde der Generalstabschef Schmidt v.Knobelsdorff abgelöst und erhielt das Kommando über das X.Armeekorps, dessen bisheriger Kommandierender General, Freiherr v.Lüttwitz, neuer Generalstabschef wurde.
22. In Deutschland wird die "Fleischkarte" eingeführt.
23. Rückkehr des 2000 Tonnen großen Handels-U-Bootes "Deutschland" unter Kapitän König von seiner Amerikafahrt.
25. An der Sommefront sind Engländer und Franzosen von einem Durchbruch, wie er angestrebt war, weit entfernt. Ihr Geländegewinn ist im Verhältnis zu den Verlusten unwesentlich. Die deutschen Reserven können jetzt öfter ablösen. Es zeichnet sich eine Parallele zum Verdun-Angriff der Deutschen ab.
27. Kriegserklärung Rumäniens an Österreich-Ungarn.
28. An der Westfront wird nun endlich auch im nördlichen Abschnitt eine deutsche Heeresgruppen gebildet, das Oberkommando übernimmt dort der Generaloberst Kronprinz Rupprecht v.Bayern. Damit wurde dem unhaltbaren Zusrand ein Ende gemacht, daß General v.Gallwitz sowohl seine Armee als auch die ihm unterstellte 2.Armee zu führen hatte.
28. Deutschland erklärt Rumänien den Krieg. - Kriegszustand zwischen Italien und dem Deutschen Reich.
29. An Stelle des Genera
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