Die Echten, die Modelle und die Models: Das LKW- und Logistikforum
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„Katjuscha“ (Katharinchen)



 
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Jo
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PostPosted: 13.09.2006, 11:32    Post subject: „Katjuscha“ (Katharinchen) Reply with quote

Die pro-iranischen Hisbollah-Milizen setzen bei ihren Angriffen auf Israel auch Katjuscha-Raketen ein.

„Katjuscha“ (Katharinchen) ist die Bezeichnung für mobile Raketenwerfer, die ganze Salven von Raketen kleineren Kalibers abfeuern. Aufgebaut sind die Werfer meist auf Geländewagen. In den Abschussgestellen erhalten die Raketen eine ungefähre Richtung.

Bauweise gilt als sehr simpel

Die von der Sowjetarmee im Zweiten Weltkrieg eingesetzte und auf deutscher Seite als „Stalinorgel“ gefürchtete Katjuscha hatte 48 Startschienen. Das deutsche Pendant hatte nur sechs Abschussrohre. Entwickelt wurde das System, um die Trefferwahrscheinlichkeit der seinerzeit noch nicht ausreichend zielgenauen Raketen mit einer Salve zu erhöhen. Noch heute werden Katjuscha-Raketen eingesetzt, ihre Bauweise und Startvorrichtung gelten als sehr simpel.

Raketen 1,5 bis zwei Meter lang

Die gegen Israel eingesetzten Raketenwerfer stammen zumeist aus iranischer Produktion. Die Raketen sind 1,5 bis 2 Meter lang und haben ein Kaliber von 122 Millimetern. Ihre Reichweite wird von Experten auf bis zu 25 Kilometer geschätzt.


(it/dpa)
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Jo
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PostPosted: 13.09.2006, 11:32    Post subject: Reply with quote

Das israelische Militär hat zum Schutz wichtiger Bevölkerungszentren und Infrastruktur-Einrichtungen Patriot-Raketenabwehrsysteme stationiert.

Das Abwehrsystem ist zwar gegen die Kurzstrecken-Raketen vom Typ Katjuscha der Hisbollah wirkungslos, kann aber Raketen mit größerer Reichweite – die Ziele tiefer im Inneren Israels erreichen können – abfangen. Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme gegen einen eventuellen Beschuss durch iranische oder syrische Mittel- oder Langstreckenraketen.

Acht Startrampen pro Einheit

Bei dem von den USA entwickelten Patriot-Waffensystem gehören zu jeder Einheit acht mobile Startrampen mit jeweils vier Flugkörpern. Die 5,3 Meter langen, 40 Zentimeter dicken und 900 Kilogramm schweren Flugkörper erreichen nahezu vierfache Schallgeschwindigkeit und können Ziele in einer Höhe bis zu 30 Kilometern und einer Entfernung von über 100 Kilometern treffen. Der Stückpreis eines Flugkörpers betrug bei der Einführung etwa 700 000 Dollar.

Raketen sind auf Lkw montiert

Die Raketeneinheiten samt Abschussrohren, Radar und Kontrollstation sind auf Lastwagen montiert. Das System kann mehrere Ziele gleichzeitig aufspüren und ist gegen elektronische Störmaßnahmen des Gegners resistent.

Das Patriot-System kam zuerst im Golfkrieg 1991 in Saudi-Arabien und Israel gegen irakische Scud-Raketen (El Hussein) zum Einsatz und später auch bei der Invasion des Iraks im Frühjahr 2003. Die tatsächliche Wirksamkeit ist umstritten. Die US-Armee bezifferte die Trefferquote nach dem Golfkrieg zunächst auf 50 (Israel) und 80 Prozent (Saudi-Arabien). Später wurden diese Werte auf 40 und 70 Prozent reduziert, blieben aber bei parlamentarischen Anhörungen in Washington umstritten.
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Jo
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PostPosted: 13.09.2006, 11:33    Post subject: Reply with quote

Die Kassam-Boden-Boden-Rakete ist eine verhältnismäßig einfache Waffe, die von allen radikalen Palästinensergruppen eingesetzt wird.

Die radikal-islamische Hamas begann vor einigen Monaten, sich wieder an Angriffen mit diesen Raketen zu beteiligen. Die Waffe besteht aus einem mit Treibstoff gefüllten Rohr und einem Sprengkopf. Nach Angaben von Experten sollen der Iran und die libanesische Hisbollah beim Bau geholfen haben. Die Pläne sollen vom Ausland über Ägypten nach Gaza geschmuggelt worden sein. Die ersten Raketen vom Typ Kassam-1 wurden unter dem Hamas-Anführer Adnan el Ghul hergestellt.

Mittlerweile ist die vierte Generation der Kassam im Einsatz. Während der erste Typ nur drei Kilometer weit reichte, soll die Kassam-4 bis zu 15 Kilometer weit fliegen. Bereits die Kassam- 3 war mit rund 20 Kilogramm Sprengstoff beladen. Mit dem Geschoss kann Israel angegriffen werden, ohne dass Palästinenser die schwer bewachten Grenzen passieren müssen.

Syrer gab der Rakete den Namen

Die Zielgenauigkeit des mehr als zwei Meter langen Flugkörpers ist gering. Die erste Kassam-Kurzstreckenrakete feuerte die Hamas im Oktober 2001 auf israelische Ziele ab. Trotz ihrer relativ geringen Zerstörungskraft starben bei den bisherigen Angriffen insgesamt mindestens dreizehn Menschen. Benannt ist die Boden-Boden-Rakete nach dem Syrer Issedin el Kassam, der in den 1930er Jahren gegen die britische Mandatsmacht im damaligen Palästina kämpfte.


(im/dpa)
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Jo
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PostPosted: 13.09.2006, 11:33    Post subject: Reply with quote

Die israelische Armee zählt zu den bestausgerüsteten im Nahen Osten und gilt weltweit als eine der schlagkräftigsten.

Für sein Militär wendet Israel in diesem Jahr umgerechnet 7,8 Milliarden Dollar auf. Die Kampfkraft der Streitkräfte wurde in mehreren großen Kriegen und vielen kleinen Konflikten erprobt.

Das Institut für Strategische Studien in London (IISS) beziffert die Stärke der israelischen Streitkräfte auf insgesamt 168 000 Männer und Frauen. Damit sind sie deutlich kleiner als etwa die regulären Armeen Syriens (308 000) oder des Iran (545 000). Im Ernstfall können 408 000 israelische Reservisten einberufen werden.

Besondere Stärke: High-Tech-Waffen

Die besondere Stärke der israelischen Armee beruht auf modernen High-Tech-Waffen, die vor allem aus den USA geliefert oder im Land selbst produziert werden. Als sicher gilt, dass Israel über nahezu 200 selbst gebaute Atombomben verfügt, die mit „Jericho“-Raketen bis zu 1500 Kilometer weit ans Ziel gebracht werden können.

Rückgrat des 125 000 Mann starken Heeres sind 3600 Kampfpanzer, darunter etwa 1200 amerikanische M-60 und M-48 sowie mehr als 200 britische Centurion. Eine Eigenentwicklung ist der schwere Typ Merkava – diese 1680 Kettenfahrzeuge haben eine zusätzliche Panzerung und eine Reichweite bis zu 500 Kilometer. Jüngste Einsparungen im Verteidigungshaushalt könnten die Weiterentwicklung des Merkava in Frage stellen.

400 Kampfflugzeuge stehen in den Hangars

Von Kürzungen kaum betroffen ist die aus 35 000 Mann bestehende Luftwaffe. Sie verbraucht mehr als die Hälfte des Verteidigungshaushaltes und profitiert am meisten von der amerikanischen Militärhilfe in Höhe von über zwei Milliarden Dollar jährlich. In den Luftwaffenhangars stehen etwa 400 Kampfflugzeuge, darunter 110 der US-Typen F-16 Falcon und 89 F-15 Eagle. Für bodennahe Kämpfe eignen sich die nahezu 40 Skyhawk und Dutzende Angriffshubschrauber der Typen Apache, Cobra und Black Hawk.

Die Marine zählt 8000 Mann und verfügt über je drei mit Raketen bestückte U-Boote und Korvetten sowie mehrere Dutzend Patrouillen- und Schnellboote für den Einsatz in Küstennähe. Ihre Stützpunkte liegen am Mittelmeer und am Golf von Akaba.
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